Die Magie des Atmens
Über den AtmungsstromVor vielen Jahren, ich war noch ein junger Mann, versuchte ich mich in Felsenklettern, um meine Höhenangst zu überwinden. Es war einer meiner ersten Übungslehrgänge an einer etwa 300 m hohen Steilwand, natürlich gesichert. In der Mitte der Kletterwand, bekam ich immer größer werdende Schwierigkeiten, weiterzuklettern. Meine Muskeln verkrampften sich und ich klebte förmlich voller Angst an der Wand, sodass ich keine Möglichkeit für den nächsten
Griff sehen konnte. Schließlich geriet ich in Panik. Was tun? Ich versuchte mich zu beruhigen, indem ich mir sagte, dass viele es vor mir auch schon geschafft hatten. Mein Ausbildner war schon längst oben und weit über mir. Ich entschloss mich dann, tief zu atmen. Nach einigen Minuten der Atemübungen entspannten sich meine Muskeln, meine Kräfte wurden wieder aktiviert. Ich nahm Abstand vom Felsen – und siehe da - ich erblickte mit einem Mal den nächsten Griff und kam glücklich oben an. Das war für mich eine Lektion für mein ganzes Leben.
Mary Burmeister hat immer wieder betont, wie wichtig die Atmung sei
und dass sie über allem steht. Ich habe mir auch zu diesem Thema
Gedanken gemacht, und zwar in Form von Zahlenspielen. Betrachten wir
zum Beispiel im Text 1, Seite 22 (2+2=4, vier ist die Zahl des neuen
Zeitalters) die neun Schritte des Stromes „ATMUNG“. Wir merken gleich,
dass die 1 in der hohen 19, in der hohen 1 (ist hohe für Himmel
gemeint?) und in der10 dreimal vorhanden ist (3: Zahl der Diagonale,
dessen Funktion ist, alles in die Tiefe zu bringen). Infolgedessen
können wir sehen, dass die Einheit das Thema der Atmung ist.
Das Projekt Anerkennung der Einheit ist doch Ziel und Thema des Lebens, oder?
„Haben wir mit der 7 alle Probleme unseres irdischen Lebens
gemeistert und unseren Platz im göttlichen Plan gefunden, geht es mit
der 8 um die Vervollkommnung unseres Wesens…Mit der 8 schaut der Mensch
wieder nach oben und lässt den Himmel in sein Leben kommen…
Die 9 hilft uns, die Aufgabe zu vollenden, die wir zu erfüllen
haben. Wenn dies geschafft ist, ist alles vollbracht.“ (Waltraud
Riegger-Krause)
Jetzt kommen wir, nachdem wir die 8 und die 9 erlebt haben, an die
10, das „Ausströmen grenzenloser Lebenskraft“. Wir sind am Ziel unseres
Lebensdaseins, bei der Erkenntnis der Einheit, gelandet, bei der Zahl 1
und bei der Null, die das Zeichen für Gaya, der Erde ist. Tatsächlich
befindet sich die Menschheit an der Schwelle eines neuen Zeitalters: Das
Aion, das Zeitalter des Wassermanns, ein Zyklus von 2000 Jahren, dessen
Ziel es ist, Himmel und Erde zu vereinigen.
Stellt man die 1 aus der Zahl 10 in die 0
hinein, wird dadurch die 0 in zwei Teile geteilt: (I). Das weist auf
die Dualität hin, Kennzeichen der Erde (Tag und Nacht, Kälte und Wärme,
Gut und Böse).
Atmung verwandelt also Nichts (die Null) in Etwas (die Zwei) und das ist der Wachstums-prozess des Menschen: Zuerst Ausatmen (1), dann Pause (Nichts/Blaupause), dann Einatmen (2), dann Pause (Nichts/Blaupause), und sofort.
Nehmen wir jetzt die verschiedenen Zahlen der neun Schritte des
Atmungsstromes, dann merken wir: 18 + 14 = 32 = 3 + 2 = 5, sowie
1+15+6+8+2=32
8 + 6 = 14 = 1 + 4 = 5
Die 5 ist das Kennzeichen für den Menschen, der den Makrokosmos (19: Schritt 1) im Mikrokosmos (15: Schritt 4) erlebt.
Zum Schluss merken wir noch, dass der Himmel (10: Schritt 8) und die Erde (2: Schritt 7) durch die Atmung (Ringfinger: Schritt 9) geeinigt werden, also zusätzlich werden der mentale und der emotionale Stress harmonisiert.
Danke an dem Atmungsstrom, der uns diesen Frieden bringt und uns für diesen neuen Aion so gut vorbereitet!
