Freitag, 31. Oktober 2014


Die Magie des Atmens


Über den Atmungsstrom

Vor vielen Jahren, ich war noch ein junger Mann, versuchte ich mich in Felsenklettern, um meine Höhenangst zu überwinden. Es war einer meiner ersten Übungslehrgänge an einer etwa 300 m hohen Steilwand, natürlich gesichert. In der Mitte der Kletterwand, bekam ich immer größer werdende Schwierigkeiten, weiterzuklettern. Meine Muskeln verkrampften sich und ich klebte förmlich voller Angst an der Wand, sodass ich keine Möglichkeit für den nächsten 
Griff  sehen konnte. Schließlich geriet ich in Panik. Was tun? Ich versuchte mich zu beruhigen, indem ich mir sagte, dass viele es vor mir  auch schon geschafft hatten. Mein Ausbildner war schon längst oben und weit über mir. Ich entschloss mich dann, tief zu atmen. Nach einigen Minuten der Atemübungen entspannten sich meine Muskeln, meine Kräfte wurden wieder aktiviert. Ich nahm Abstand vom Felsen – und siehe da - ich erblickte mit einem Mal den nächsten Griff und kam glücklich oben an. Das war für mich eine Lektion für mein ganzes Leben. 



Mary Burmeister hat immer wieder betont, wie wichtig die Atmung sei und dass sie über allem steht. Ich habe mir auch zu diesem Thema Gedanken gemacht, und zwar in Form von Zahlenspielen. Betrachten wir  zum Beispiel im Text 1, Seite 22 (2+2=4, vier ist die Zahl des neuen Zeitalters) die neun Schritte des Stromes „ATMUNG“. Wir merken gleich, dass die 1 in der hohen 19, in der hohen 1 (ist hohe für Himmel gemeint?) und in der10 dreimal vorhanden ist (3: Zahl der Diagonale, dessen Funktion ist, alles in die Tiefe zu bringen). Infolgedessen können wir sehen, dass die Einheit das Thema der Atmung ist.
Das Projekt Anerkennung der Einheit ist doch Ziel und Thema des Lebens, oder?
„Haben wir mit der 7 alle Probleme unseres irdischen Lebens gemeistert und unseren Platz im göttlichen Plan gefunden, geht es mit der 8 um die Vervollkommnung unseres Wesens…Mit der 8 schaut der Mensch wieder nach oben und lässt den Himmel in sein Leben kommen…
Die 9 hilft uns, die Aufgabe zu vollenden, die wir zu erfüllen haben. Wenn dies geschafft ist, ist alles vollbracht.“ (Waltraud Riegger-Krause)
Jetzt kommen wir, nachdem wir die 8 und die 9 erlebt haben, an die 10, das „Ausströmen grenzenloser Lebenskraft“. Wir sind am Ziel unseres Lebensdaseins, bei der Erkenntnis der Einheit, gelandet, bei der Zahl 1 und bei der Null, die das Zeichen für Gaya, der Erde ist. Tatsächlich befindet sich die Menschheit an der Schwelle eines neuen Zeitalters: Das Aion, das Zeitalter des Wassermanns, ein Zyklus von 2000 Jahren, dessen Ziel es ist, Himmel und Erde zu vereinigen.
Stellt man die 1 aus der  Zahl 10 in die 0 hinein, wird dadurch die 0 in zwei Teile geteilt: (I). Das weist auf  die Dualität hin,  Kennzeichen der Erde (Tag und Nacht, Kälte und Wärme, Gut und Böse).
Atmung verwandelt also Nichts (die Null) in Etwas (die Zwei) und das ist der Wachstums-prozess des Menschen: Zuerst Ausatmen (1), dann Pause (Nichts/Blaupause), dann Einatmen (2), dann Pause (Nichts/Blaupause), und sofort.
Nehmen wir jetzt die verschiedenen Zahlen der neun Schritte des Atmungsstromes, dann merken wir: 18 + 14 = 32 = 3 + 2 = 5, sowie 1+15+6+8+2=32
          8 + 6 = 14 = 1 + 4 = 5
Die 5 ist das Kennzeichen für den Menschen, der den Makrokosmos (19: Schritt 1) im Mikrokosmos (15: Schritt 4) erlebt.

Zum Schluss merken wir noch, dass der Himmel (10: Schritt 8) und die Erde (2: Schritt 7)  durch die Atmung (Ringfinger: Schritt 9) geeinigt werden, also zusätzlich werden der mentale und der  emotionale Stress harmonisiert.

Danke an dem Atmungsstrom, der uns diesen Frieden bringt und uns für diesen neuen Aion  so gut vorbereitet!